vetsak: ROAS von 3 auf 5 in acht Ländern
Ledist steigerte den ROAS von vetsak über acht Ländermärkte von 3 auf 5 und sparte dabei 300.000 Euro Marketingbudget ein. Im Black Friday 2025, dem umsatzstärksten der Firmengeschichte, sanken die Akquisekosten je Kunde um 20 Prozent.
- Kunde
- vetsak
- Branche
- D2C E-Commerce, Sofas und Sitzsäcke
- Standort
- Düsseldorf
- Leistungen
- Meta Ads, Pinterest Ads
- Märkte
- 8 Länder
- Zeitraum
- 2025
Acht Märkte, ein Budget, ein ROAS von 3.
vetsak verkauft modulare Sofas und Sitzsäcke direkt an Endkunden, in acht europäischen Ländermärkten. Hohe Warenkörbe, lange Überlegungszeiten und Nachfragespitzen zu Aktionszeitpunkten. Der ROAS lag bei 3, das Budget floss über alle Märkte hinweg, ohne dass klar war, welcher Markt welchen Beitrag leistet.
Der Black Friday verschärft das: Es ist der Tag mit der höchsten Nachfrage und den höchsten Klickpreisen, weil alle Wettbewerber gleichzeitig ihr Budget hochfahren. Umsatzrekorde an diesem Tag sind deshalb üblich, gesunkene Akquisekosten nicht.
Dazu kommt die Eigenart des Produkts: Ein modulares Sofa kauft niemand spontan. Zwischen erstem Kontakt und Bestellung liegen Wochen, in denen Stoffmuster bestellt, Konfigurationen durchgespielt und Preise verglichen werden. Werbung, die nur auf den letzten Klick optimiert, unterschätzt diese Phase systematisch.
Was wir gemacht haben.
Märkte einzeln steuern statt gemeinsam
Acht Länder wurden nicht länger als ein Topf behandelt. Jeder Markt bekam eigene Ziele und ein eigenes Budget, das sich nach seinem Beitrag richtet und nicht nach Bauchgefühl.
Budget dort gekürzt, wo es nichts beitrug
Der größte Teil der eingesparten 300.000 Euro stammt nicht aus Verhandlungen, sondern aus konsequentem Abschalten: Kampagnen und Märkte ohne belegbaren Beitrag wurden beendet statt weiter mitgeschleppt.
Creative-Testing im festen Rhythmus
Eine Hypothese je Testslot, ein festes Auswertungskriterium. So wird unterscheidbar, ob ein Motiv nicht funktioniert hat oder die Botschaft dahinter.
Prospecting und Retargeting sauber getrennt
Neukundengewinnung und Wiederansprache konkurrieren nicht mehr um dasselbe Budget. Das macht sichtbar, was Nachfrage erzeugt und was sie nur einsammelt.
Pinterest für die Inspirationsphase
Wer ein Sofa konfiguriert, sucht zuerst Bilder. Pinterest bedient die Phase, in der die Kaufabsicht entsteht, statt erst am Ende des Wegs zu bezahlen.
Black Friday vorbereitet statt improvisiert
Getestet wurde vor dem Peak, nicht in ihm. Am Aktionstag lief nur, was vorher gewonnen hatte, weshalb die Akquisekosten sanken, statt wie üblich zu steigen.
Besseres Ergebnis mit weniger Budget.
Die eigentliche Nachricht steckt in der Kombination: Der ROAS stieg nicht, weil mehr Budget in die Kanäle floss, sondern bei deutlich weniger. 300.000 Euro Marketingbudget wurden eingespart, während das Ergebnis besser wurde. Im Black Friday, dem teuersten Werbefenster des Jahres, sanken zusätzlich die Akquisekosten je Kunde um 20 Prozent, und das bei gleichzeitig höchstem Umsatz der Firmengeschichte.
„Wir haben weniger ausgegeben und mehr verkauft. Das Bemerkenswerte ist nicht die eine Zahl, sondern dass wir heute für jeden Markt sagen können, was er beiträgt."
CEO, vetsak
Was andere daraus mitnehmen.
- •Ein steigender ROAS bei sinkendem Budget ist ein Struktur-, kein Budgetthema.
- •In mehreren Ländermärkten entscheidet die Trennschärfe je Markt darüber, ob Budget wirkt oder versickert.
- •Im Black Friday zahlt die Vorbereitung, nicht das Gebot: Wer erst am Aktionstag testet, kauft Reichweite zum Höchstpreis.
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