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10 Fragen

Agentur & Zusammenarbeit

Woran erkennen Sie eine gute Agentur? Wie läuft die Zusammenarbeit? Was gehört in einen Vertrag? Praxiswissen für Unternehmen die eine Performance-Marketing-Agentur suchen oder wechseln.

Zuletzt aktualisiert: 18. März 2026·Ledist Performance Marketing Team

Die richtige Marketing-Agentur zu finden entscheidet über Hunderttausende Euro Werbebudget.

Die drei wichtigsten Kriterien: Spezialisierung (eine Agentur die alles anbietet, kann nichts richtig gut), Transparenz (voller Zugriff auf alle Accounts, Daten und Ergebnisse), und nachweisbare Ergebnisse (Case Studies mit konkreten Zahlen, nicht nur Logos). Red Flags: Mindestvertragslaufzeiten über 3 Monate, kein Zugriff auf Ihre eigenen Ad-Accounts, und Reporting das nur Vanity Metrics zeigt (Impressions, Klicks) statt Business-KPIs (ROAS, CPL, Umsatz). Eine gute Agentur macht sich selbst messbar und hat kein Problem damit, monatlich kündbar zu sein — weil die Ergebnisse für sich sprechen.

Häufige Fragen

Fünf Merkmale: 1) Spezialisierung statt Bauchladen. 2) Transparenz — voller Account-Zugriff und echte Daten. 3) Nachweisbare Case Studies mit konkreten ROAS/CPL-Zahlen. 4) Klare KPI-Vereinbarung vor Projektstart. 5) Monatlich kündbar — gute Agenturen brauchen keine Lock-in-Verträge.

Zusätzliche Qualitätsmerkmale: Die Agentur stellt Fragen bevor sie Angebote macht. Sie will Ihre Margen, Zielgruppe und bisherige Performance verstehen. Eine Agentur die ohne Audit ein Angebot schickt, verkauft Ihnen ein Standard-Paket. Prüfen Sie auch: Arbeitet die Agentur in IHREN Accounts oder in eigenen? Eigene Accounts bedeuten Lock-in — wenn Sie wechseln, verlieren Sie alle historischen Daten. Fragen Sie nach dem Team: Wer betreut Ihren Account konkret? Ein Senior oder ein Junior? Wie viele Accounts betreut diese Person? Mehr als 8–10 Accounts pro Person ist ein Warnsignal. Und: Wie oft wird reportet und optimiert? Wöchentlich ist Standard, monatlich ist zu wenig für aktives Performance Marketing.

Agentur wenn: Ihr Ad Spend unter 30.000 €/Monat liegt, Sie keinen Spezialisten intern haben, oder Sie schnell starten wollen. Inhouse wenn: Ihr Ad Spend über 50.000 €/Monat liegt, Marketing Ihr Kerngeschäft ist, oder Sie sehr schnelle Iterationszyklen brauchen. Hybrid (Inhouse-Strategie + Agentur-Exekution) ist oft das beste Modell.

Mindestens: Leistungsumfang (was genau wird geliefert), KPI-Ziele (auf welche Metriken wird optimiert), Kündigungsfrist (maximal 30 Tage), Vergütungsmodell (Fix, prozentual vom Ad Spend, oder Performance-basiert), Account-Ownership (Ihre Accounts bleiben Ihre), und Reporting-Rhythmus (wöchentlich oder monatlich).

Vier Dinge vorbereiten: 1) Zugriff auf Ad-Accounts, Analytics und Shop-Backend bereitstellen. 2) Bisherige Performance-Daten teilen (was wurde getestet, was hat funktioniert). 3) Margen und Unit Economics offenlegen damit die Agentur profitabel optimieren kann. 4) Klare Ansprechpartner und Entscheidungswege definieren.

Vereinbaren Sie Business-KPIs, nicht Vanity Metrics. Gut: ROAS, Cost per Acquisition, Revenue, qualifizierte Leads. Schlecht: Impressions, Reichweite, Follower, Klicks. Definieren Sie Zielwerte und Zeitrahmen: 'ROAS von 4× nach 90 Tagen' statt 'Performance verbessern'. Reviewen Sie die KPIs quartalsweise.

Fokussieren Sie auf drei Ebenen: 1) Business-Impact — Umsatz, Leads, ROAS im Vergleich zum Vormonat und zum Ziel. 2) Effizienz — CPA/CPL-Entwicklung, Conversion Rate, Click-Through Rate. 3) Ausblick — Was wird nächsten Monat getestet oder geändert? Ein guter Report zeigt nicht nur Zahlen sondern erklärt Warum und Was kommt als Nächstes.

Vor dem Wechsel: 1) Alle Account-Zugänge sichern (Ad Accounts, Analytics, GTM, CRM). 2) Historische Daten und Learnings exportieren. 3) Laufende Kampagnen dokumentieren (was läuft, Budgets, Zielgruppen). 4) Pixel und Tracking-Codes inventarisieren. 5) 2–4 Wochen Übergangszeit mit beiden Agenturen einplanen. Wichtig: Kampagnen nie abrupt stoppen — Algorithmen verlieren ihre Lernphase.

Alle drei haben Berechtigung. Fix-Honorar: Planbar, aber kein Performance-Anreiz. Prozent vom Ad Spend (10–20 %): Skaliert mit, motiviert aber zu höheren Budgets. Performance-Fee: Höchster Anreiz, aber komplexer zu tracken. Häufigste Kombi: Base-Fee + Performance-Bonus ab definiertem ROAS. Vermeiden Sie reine Performance-Fees — sie motivieren zu kurzfristiger Optimierung.

Minimum: Wöchentliches Monitoring und Optimierung, monatlicher ausführlicher Report mit Strategy Call. Optimal: Tägliches Monitoring, wöchentliche Optimierungszyklen, 2-wöchentliche Calls. Weniger als monatliche Reports sind ein Red Flag — Performance Marketing braucht kontinuierliche Aufmerksamkeit.

Drei Signale: 1) Sie haben ein validiertes Produkt/Angebot mit positiven Unit Economics — die Agentur soll skalieren, nicht Ihr Geschäftsmodell validieren. 2) Sie haben mindestens 3.000 € monatliches Werbebudget. 3) Sie wollen schneller wachsen als es mit internen Ressourcen möglich ist. Kein guter Zeitpunkt: Wenn Sie noch keinen Product-Market-Fit haben.

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