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Workflow Automation Tools

Make, n8n und Zapier im Vergleich: Die 5 wichtigsten Workflow-Automation-Tools. Funktionen, Kosten, Stärken und wann welches Tool die richtige Wahl ist.

Zuletzt aktualisiert: 18. März 2026·Ledist Performance Marketing Team

Workflow-Automation-Tools verbinden Apps, Datenbanken und Dienste miteinander und ersetzen manuelle, wiederkehrende Aufgaben durch automatische Abläufe.

Statt Leads von Hand aus einem Formular ins CRM zu kopieren, eine Bestätigungs-Mail zu senden und den Vertrieb zu benachrichtigen, erledigt ein einziger Workflow alles in Sekunden. Make (ehemals Integromat) eignet sich am besten für komplexe Multi-Step-Workflows mit bedingter Logik — wir setzen es als Ledist-Partner für die meisten Kundenprojekte ein. Zapier ist die einfachste Lösung für schnelle, lineare Verbindungen zwischen zwei Apps und bietet das größte App-Verzeichnis. n8n ist die Wahl für technische Teams, die volle Kontrolle und Self-Hosting bevorzugen — Ledist nutzt n8n intern für eigene Prozesse. Die richtige Wahl hängt von Komplexität, Budget und technischem Know-how ab.

Häufige Fragen

Make ist eine visuelle Automationsplattform, mit der Sie Workflows als Szenarien per Drag & Drop bauen. Über 1.000 Apps sind integriert — von CRMs über E-Mail-Tools bis zu Datenbanken. Make ist ideal für komplexe Multi-Step-Workflows mit Verzweigungen, Filtern und Fehlerbehandlung. Die Preise starten bei 0 € für 1.000 Operationen pro Monat.

Make ist der Ledist-Partner-Favorit für Kundenprojekte. Die visuelle Oberfläche zeigt den Datenfluss zwischen Modulen als Diagramm — das macht selbst komplexe Workflows verständlich und wartbar. Die Stärken: Bedingte Logik (Router mit Filtern), Fehlerbehandlung pro Modul (Retry, Ignore, Fallback), HTTP-Module für beliebige API-Aufrufe, und Data Stores als einfache Datenbank direkt in Make. Ein typisches Marketing-Szenario: Neuer Lead über Typeform → Make prüft ob der Lead bereits im CRM existiert → wenn ja: Update, wenn nein: Anlegen → Tagging basierend auf Formularantworten → Willkommens-Mail über Brevo → Slack-Benachrichtigung an den Vertrieb. Das Pricing basiert auf Operationen (jeder Verarbeitungsschritt zählt). Der Free-Tarif reicht für Tests, ab 10,59 €/Monat bekommen Sie 10.000 Ops — das genügt für die meisten KMU. Tipp: Achten Sie auf die Ops-Berechnung. Ein Szenario mit 5 Modulen verbraucht 5 Ops pro Durchlauf. Bei 100 Leads pro Tag sind das 15.000 Ops/Monat.

n8n ist ein Open-Source-Workflow-Automation-Tool, das Sie selbst hosten oder als Cloud-Version nutzen können. Es bietet über 400 Integrationen plus die Möglichkeit, eigenen Code (JavaScript, Python) direkt in Workflows einzubauen. Ledist nutzt n8n intern für Prozesse, die maximale Flexibilität und Datenkontrolle erfordern.

n8n richtet sich an technische Teams, die keine Blackbox wollen. Der Open-Source-Kern läuft auf Ihrem eigenen Server — Ihre Daten verlassen nie Ihre Infrastruktur, was DSGVO-Compliance vereinfacht. Die Cloud-Version startet ab 20 €/Monat für Teams, die sich nicht um Hosting kümmern wollen. Was n8n besonders macht: Code-Nodes lassen Sie JavaScript oder Python direkt im Workflow ausführen. Das ist unverzichtbar, wenn Sie Daten transformieren, APIs ansprechen die kein fertiges Modul haben, oder Logik brauchen die über If/Else hinausgeht. Ledist nutzt n8n intern für Formular-Workflows (Download, Kontakt, Newsletter, Webinar), die Leads direkt an Brevo und interne Systeme weiterleiten. Der Vorteil: Totale Kontrolle über Datenflüsse, keine Ops-Limits, und bei Problemen sehen wir den Code statt einer Fehlermeldung. Für Kunden empfehlen wir n8n wenn: Das Team Entwickler hat oder technisch versiert ist, Datenschutz absolute Priorität hat (Self-Hosting auf eigenen Servern), oder individuelle API-Integrationen nötig sind die Make/Zapier nicht abdecken.

Zapier ist das bekannteste Automation-Tool mit über 6.000 App-Integrationen — mehr als jeder Wettbewerber. Die Bedienung ist die einfachste am Markt: Trigger auswählen, Aktion definieren, fertig. Zapier eignet sich für einfache, lineare Verbindungen zwischen zwei oder drei Apps. Die Preise starten bei 0 € für 100 Tasks pro Monat.

Zapier hat den Workflow-Automation-Markt quasi erfunden und bleibt der Platzhirsch bei der Anzahl der Integrationen. Wenn Sie ein Nischen-Tool nutzen das nur Zapier unterstützt, ist die Entscheidung gefallen. Die Stärke: Einfachheit. Ein 'Zap' ist in 5 Minuten gebaut, ohne Vorkenntnisse. Trigger (z.B. 'Neues Formular in Typeform') plus Action (z.B. 'Zeile in Google Sheet anlegen') — fertig. Die Schwäche: Zapier wird bei Volumen und Komplexität teuer und unübersichtlich. Der Free-Tarif erlaubt nur 100 Tasks und 5 Zaps. Der Starter-Tarif ab 19,99 $/Monat bietet 750 Tasks — das klingt viel, aber ein einzelner Zap mit 5 Steps verbraucht 5 Tasks pro Durchlauf. Bei 50 Leads pro Tag sind Sie nach 3 Tagen am Limit. Multi-Step-Zaps mit Filtern und Pfaden sind möglich, aber visuell weniger übersichtlich als bei Make. Unsere Empfehlung: Zapier für schnelle Verbindungen ('Wenn E-Mail in Gmail, dann Aufgabe in Asana'). Sobald Workflows komplex werden oder das Volumen steigt, zu Make oder n8n wechseln.

Microsoft Power Automate ist in Microsoft 365 Business-Lizenzen enthalten und automatisiert Workflows innerhalb des Microsoft-Ökosystems: Outlook, Teams, SharePoint, Excel, Dynamics 365. Für Unternehmen, die bereits voll auf Microsoft setzen, ist Power Automate die naheliegende Wahl — ohne zusätzliche Kosten.

Albato ist eine Budget-Alternative zu Zapier mit einem großzügigen Free-Tarif: 5 aktive Automationen kostenlos. Die Oberfläche ist einfach gehalten, die App-Bibliothek wächst stetig. Albato eignet sich für Einsteiger und Freelancer, die erste Automatisierungen testen wollen, ohne sofort Geld auszugeben — und später bei Bedarf auf Make oder n8n umsteigen können.

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