CPM
CPM sind die Kosten für tausend Anzeigeneinblendungen. Der Wert sagt nichts über Erfolg, sondern nur darüber, wie umkämpft eine Zielgruppe gerade ist.
Cost per Mille, die Kosten pro 1.000 Impressions (Anzeigeneinblendungen). CPM ist die Basiswährung der Mediaplanung und bestimmt wie teuer es ist, Ihre Zielgruppe zu erreichen. Hohe CPMs bedeuten starker Wettbewerb um die gleiche Zielgruppe. In Deutschland liegen typische Meta-Ads-CPMs bei 5–15 EUR, LinkedIn bei 30–80 EUR.
Ein CPM von 10 EUR bedeutet: 1.000 Menschen sehen Ihre Anzeige für 10 EUR. Bei einer CTR von 1 % kosten Sie 1.000 Klicks dann 1.000 EUR (CPC = 1 EUR).
So wird CPM berechnet
CPM = Werbekosten / Impressionen x 1.000600 Euro für 60.000 Einblendungen ergeben einen CPM von 10 Euro. Anders als CPC und CPA hängt der CPM nicht davon ab, ob jemand reagiert. Er misst den Einkaufspreis für Aufmerksamkeit, nicht deren Wirkung.
Übliche Spannen in Deutschland
- Meta Ads, breite Zielgruppen
- 5 bis 15 Euro
- LinkedIn Ads, B2B-Targeting
- 30 bis 80 Euro
- Viertes Quartal, Aktionszeitraum
- deutlich darüber
Die Spannen stammen aus dem laufenden Kampagnenbetrieb und schwanken saisonal stark. Rund um Black Friday steigen sie spürbar, weil alle Werbetreibenden gleichzeitig bieten. Wer im November mit Oktober-Zahlen plant, verrechnet sich.
Was dabei am häufigsten schiefgeht.
Niedrigen CPM für ein gutes Ergebnis halten
Der günstigste CPM entsteht in Zielgruppen, die niemand haben will. Wer Reichweite in Ländern oder Altersgruppen einkauft, die nie bestellen, bekommt hervorragende Tausenderkontaktpreise und keine Kunden.
CPM-Anstieg mit dem Gebot beantworten
Steigende Preise bedeuten meist, dass dieselbe Zielgruppe zu oft dasselbe sieht. Der Algorithmus muss weiter ausliefern, findet aber nur noch teure Platzierungen. Neue Motive lösen das, ein höheres Gebot verstärkt es.
CPM zwischen Plattformen vergleichen
Ein LinkedIn-CPM von 60 Euro kann günstiger sein als ein Meta-CPM von 8 Euro, wenn die erreichten Personen die Entscheider sind. Verglichen wird sinnvoll erst auf Ebene der Kosten pro Lead oder Abschluss.
CPM, CPC und Frequency
CPM misst den Einkauf von Sichtkontakten, CPC den von Klicks. Zwischen beiden steht die Klickrate. Die Frequency sagt, wie oft eine Person dieselbe Anzeige sieht, und erklärt meist, warum ein CPM über die Laufzeit steigt.
Kennzahlen, die zu Entscheidungen führen.
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