Retargeting
Retargeting spricht Menschen erneut an, die bereits Kontakt mit einer Marke hatten. Es erzeugt keine neue Nachfrage, sondern holt vorhandene ab, und wird deshalb regelmäßig überschätzt.
Nutzer die Ihre Website besucht aber nicht konvertiert haben, erneut mit Anzeigen ansprechen. Retargeting funktioniert weil 97 % der Erstbesucher nicht kaufen, sie brauchen mehrere Kontakte. Retargeting-Kampagnen haben typischerweise 2–3x höhere Conversion Rates als Prospecting, weil die Nutzer Sie bereits kennen.
Segmentieren Sie nach Funnel-Stufe: Produktansicht (breites Zeitfenster, 14 Tage), Warenkorb-Abbruch (enges Fenster, 3 Tage, mit Urgency), Checkout-Abbruch (24h, ggf. mit Incentive).
Warum Retargeting immer gut aussieht
Retargeting erreicht Menschen, die ohnehin schon interessiert sind. Ein Teil von ihnen hätte auch ohne Anzeige gekauft, wird aber der Kampagne zugerechnet. Deshalb zeigt jedes Werbekonto hier hervorragende Werte, und deshalb ist gerade hier ein Abgleich mit dem tatsächlichen Umsatz nötig.
Was dabei am häufigsten schiefgeht.
Budget vom Neukundengeschäft ins Retargeting verschieben
Die Zahlen im Dashboard verbessern sich sofort, das Wachstum hört auf. Retargeting kann nur so viele Menschen ansprechen, wie vorher erreicht wurden. Wer die Spitze des Funnels kürzt, trocknet es innerhalb weniger Wochen aus.
Alle Besucher gleich behandeln
Jemand, der einen Warenkorb abgebrochen hat, ist nicht in derselben Lage wie jemand, der einen Blogartikel gelesen hat. Eine einzige Liste für beide verschwendet Budget an der einen und verliert die andere.
Zu lange Zeitfenster wählen
Wer Besucher der letzten 180 Tage bewirbt, bezahlt für Menschen, deren Kaufabsicht längst erledigt ist. Bei kurzen Entscheidungswegen sind sieben bis vierzehn Tage meist wirksamer als das maximale Fenster.
Retargeting und Prospecting
Prospecting erreicht Menschen ohne Vorkontakt und erzeugt Nachfrage, Retargeting holt sie ab. Wer beide in einer Kampagne mischt, kann nicht mehr erkennen, welcher Teil das Geschäft trägt.
Kennzahlen, die zu Entscheidungen führen.
Wir schauen uns Ihre Zahlen an und sagen Ihnen, welche davon Ihr Wachstum wirklich begrenzt.
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